Wer sich über Nasenkorrekturen informiert, stößt schnell auf zwei Begriffe: geschlossen und offen. Beide beschreiben, wie der Chirurg die Strukturen der Nase erreicht; das Ziel – Formkorrektur und bei Bedarf bessere Atmung – ist dasselbe.
Der geschlossene (endonasale) Zugang
Alle Schnitte liegen im Naseninneren. Die Haut der Nasenspitze wird nicht abgehoben, es entsteht keine äußere Narbe. Durch die Nasenlöcher formt der Chirurg den Nasenrücken, korrigiert Nasenbeine und Septum, verfeinert und stützt die Spitze und setzt bei Bedarf Knorpeltransplantate ein.
Da Hautmantel, Durchblutung und natürliche Haltebänder der Spitze erhalten bleiben, ist die Schwellung meist geringer, die Erholung schneller und das Ergebnis früher sichtbar. Die Technik erfordert spezielle Ausbildung und Erfahrung; in erfahrenen Händen eignet sie sich für die meisten Erstoperationen und viele Revisionen.
Der offene Zugang
Ein kleiner Schnitt über die Columella verbindet die inneren Schnitte, sodass die Spitzenhaut angehoben und die Knorpel direkt gesehen werden können. Das kann bei ausgewählten komplexen Rekonstruktionen mit umfangreichen Transplantaten hilfreich sein, hinterlässt aber eine kleine äußere Narbe, und die Schwellung der Spitze klingt meist langsamer ab.
Welcher Zugang passt zu mir?
Entscheidend sind Anatomie, Hautdicke, gewünschte Veränderungen und eventuelle Voroperationen. Dr. Khair, ausgebildet in Deutschland, wo die geschlossene Technik eine lange Tradition hat, empfiehlt den Zugang nach der Untersuchung.
- Fragen Sie, ob die geschlossene Technik für Ihre Nase geeignet ist
- Fragen Sie, ob die Atmung gleichzeitig verbessert werden kann
- Fragen Sie nach der zu erwartenden Schwellung und Erholung
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung.
Passender EingriffRhinoplastik (Nasenkorrektur)